Plantagenbericht Kinole 2026-06
Anfang Juni stand ein umfassender Besuch in Kinole auf dem Programm, um idealerweise alle Pfefferplantagen in dieser Region besuchen und begutachten zu können. Von Morogoro aud führt die Strasse zunächst recht angenehm, weil asphaltiert stadtauswärts.
Übrigens haben wir wieder die meisten Bilder mit den GPS-Daten verlinkt, so dass man bei Klick auf das Bild den Standort in Google Maps angezeigt bekommt.

Doch schon ab dem Dorf Kiroka ist die Strasse nur noch lose befestigt. Das macht nichts, solange es trocken ist. Das geht bis zur Abzweigung, wo man das Kiroka-Tal verlässt und in die Berge abbiegt. Die Landschaft ist zwar wunderschön – die Strasse aber leider nicht.







In Kinole angekommen heisst es erst einmal durchschnaufen, denn tatsächlich waren die vergangenen 2 Stunden von diesem Strassenbild geprägt…

Wichtiger als die Strassen ist aber, dass die Pfeffderpflanzen genügend Wasser und Liche bekommen, damit sie auch weiterhin prächtig gedeihen können.

Gerade vor dem Hintergrund der Wetterkapriolen, die durch „El Nino“ im Jahr 2024 grosse Schäden verursacht haben, war es wichtig herauszufinden, ob alle Wiederintsandsetzungsmassnahmen greifen und die ersten, wenn auch kleinen Ernten wieder möglich sind. Das Ergbnis, soviel sei schon verraten, ist erfreulicherweise recht ermutigend.
Das Pfeffer-Anbaugebiet in Kinole ist nicht zusammenhängend. Es besteht vielmehr aus einer Vielzahl kleinerer Plantagen. Wir haben versucht möglichst alle zu besuchen, was leider nicht möglich war, da Strassen und Wege teilweise noch unpassierbar waren.
Hier nun die Bildergalerien und Berichte von den drei Regionen, die wir besuchen konnten.
Pfefferanbaugebiet „Kinole 1“ (Für die Galerie aufs Bild klicken)

Pfefferanbaugebiet „Kinole 21 – 68“ (Für die Galerie aufs Bild klicken)

Pfefferanbaugebiet „Kinole 2 – 3“ (Für die Galerie aufs Bild klicken)

Nach dem Abschluss der Besichtigung haben wir uns im Büro in Kinole getroffen und etwas über die typische Lebensweise in Tansania beobachten können.

Da lag dieses Schild im Dreck, welches wir wieder an den Pfahl gestellt haben. Darauf steht, dass es strengstens verboten ist, in dem Wasserlauf zu waschen oder sonstige Verunreinigungen vorzunehmen. Und das ist die Wirklichkeit…


